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Balkhauser Weg 47 in 45529 Hattingen

WenaBry Blog Euer Blog rund um die Themen Mutterschaft, Familienalltag und Rückengesundheit

Behind the scenes - Von Schwangerschaftshormonen, Bandscheiben und einer einzigartigen Idee

Britta Radenmacher WenaBry

In unserem ersten Beitrag im Juni erfahrt Ihr von unserer Powerfrau und Gründerin Britta (im Bild mittig), wie ihre zweite Schwangerschaft zur Entwicklung des WenaBry Belt geführt hat.

Viel Spaß beim Lesen!

Hätte mir jemand vor meinen Schwangerschaften gesagt, dass ich solche Probleme mit meinem Rücken bekommen würde und sich mein Körper so verändert, ich hätte es schlicht und einfach nicht geglaubt.

Mehrmals in der Woche hatte ich Kampfsporttraining, war mit meinem Pferd reiten, mit dem Fahrrad ging es zur Arbeit. Ich mache einfach gerne Sport und Rückenschmerzen gab es in meinem damaligen Leben nicht, geschweige denn Probleme mit der Bandscheibe.

Dann wurde ich mit meinem Sohn schwanger, meine erste Schwangerschaft. Klar habe ich gemerkt, alles geht nicht mehr wie vorher. Ich bin doch fit, ich muss mich nicht groß zurücknehmen.

Ich glaube ich war so im 6. Monat, als mein Mann mich dann an einem Freitagabend ins Krankenhaus fahren musste. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und hatte unglaubliche Rückenschmerzen. Dort war ich dann für zwei Tage, wurde behandelt und die Ärzte klärten mich darüber auf, dass ich knapp einem Bandscheibenvorfall entkommen war. Das passte irgendwie so gar nicht in meine Welt. Wie war das denn jetzt gekommen? So erfuhr ich das erste Mal von den weitreichenden Auswirkungen der Schwangerschaftshormonen. Diese hatten ihre Wirkung getan und meine Bänder und Muskeln für die Geburt gelockert. Die Kraft und Stabilität meiner Körpermitte, die ich gewohnt war, hatte sich in Luft aufgelöst.

Dann bekam ich meinen kleinen Sohn. Eine normale Geburt und bis auf ein paar Entbindungsverletzungen ging alles gut. Jetzt hatte ich keinen Babybauch mehr und konnte wieder, so wie früher, loslegen. Was ich wieder nicht wusste, dass es ein Jahr dauern kann bis alle Schwangerschaftshormone abgebaut sind. Bei mir fühlte es sich an, als wenn es fast zwei Jahre gebraucht hätte. Ich versuchte also wieder zu Kräften zu kommen mit Rückbildungsgymnastik, bin mit anderen Müttern laufen gegangen und bin wieder geritten. Mit dem festen Glauben daran, dass durch fleißiges Training mein Körper wieder gestärkt und gefestigt wird. Mein Rücken tat einfach nur weh und nervte. Kein Wunder! Die Kraft, die ich benötigte, konnte mein Körper gar nicht aufbauen. Statt mich zu schonen und meinem Körper die Zeit zu geben die er brauchte, habe ich weiter versucht an mein Leben vor der Schwangerschaft anzuknüpfen.

Drei Jahre später war ich mit meiner kleinen Tochter schwanger. Ich war sehr glücklich doch dieses Mal bekam ich viel früher Rückenschmerzen. Durch die Schwangerschaften und meiner Ungeduld war eine meiner Bandscheiben dünner geworden. Ich hatte also keinen Bandscheibenvorfall, aber die Schmerzen waren aber genauso schlimm.

An einem Samstag wurde meine Tochter geboren und am darauffolgenden Montag ging für meinen Sohn schon der Kindergarten los. Die erste Woche hatte mein Mann noch Urlaub, doch dann habe ich den Kleinen natürlich allein in den Kindergarten gefahren. Mit meiner Tochter in der Babyschale. Ich war schlapp, mein Köper fühlte sich an wie Pudding und von Ausdauer keine Spur mehr. Unser Kindergarten liegt am Hang und wenn ich den geschafft hatte ging es auch direkt noch einige Treppen hoch. Jeder der Probleme mit der Bandscheibe hat, kann ungefähr erahnen wie viel Spaß mir das Hinbringen und abholen vom Kindergarten machte. Doch die Kleine war in der Babyschale am besten aufgehoben, da mein Sohn noch Hilfe beim Umziehen brauchte und ich wollte die Kleine, bei dem Kindergartentrubel, nicht auf den Boden legen. Tragetuch und Ergobaby kamen bei mir auch zum Einsatz. Doch sie waren nicht immer die richtige Lösung für mich. Mir fehlte ein Zusatzprodukt zu meiner Babyschale, welches mir das Tragen auf gesunde Weise erleichtern würde. Meinen ersten Prototypen des WenaBry Belt habe ich deswegen geliebt. Im ersten Jahr nach meiner Schwangerschaft war er bei meinen alltäglichen Erledigungen, bei denen ich mit der Babyschale unterwegs war, mein ständiger Begleiter. Die Babyschale mit meiner Kleinen darin fühlte sich leichter an und ich lief direkt viel unverkrampfter.

So war das damals bei mir. Heute muss ich mindestens zweimal die Woche ein 25-minütiges, strammes Workout absolvieren, damit ich keine Rückenschmerzen bekomme. Ich möchte mit dem WenaBry Belt nun allen Mamas die Möglichkeit bieten, ihren Alltag zu erleichtern und ihren Rücken beim Tragen der Babyschale etwas zu entlasten. Egal ob Ihr schon durch Rückenschmerzen vorbelastet seid oder zur Vorbeugung. Achtet auf Euch und darauf was eurer Körper Euch sagt.

Liebe Mamas und Papas,

schön dass Ihr hier seid! Bei uns erwarten Euch spannende Einblicke in die Welt von WenaBry. Ihr erfahrt mehr zu den Themen Rückengesundheit, während und nach der Schwangerschaft, und ein nachhaltiges Familienleben. In der Rubrik Mama-Alltag stellen wir alle 14 Tage eine starke Mama vor, die Euch aus ihrem turbulenten Alltag erzählt.

Möchtet Ihr euren Mama-Alltag auch mit anderen teilen? Oder als (werdende) Mama mit Rückenschmerzen eure Geschichte erzählen, Erfahrungen austauschen und anderen Müttern Tipps mitgeben? Schreibt uns gerne an info@wenabry.com.

infowenabry.com
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